Organe und ihre Faszien
Faszien bilden "vitale Räume" für Organe. Mit diesen sind die Organe an und im Bewegungsapparat befestigt und in Kavitäten positioniert. Das viszerale Fasziennetzwerk organisert viszerale Räume und stellt gleichzeitig die Verbindungen ins Bewegungssystem her.
Viszerale Faszien führen in sogenannten "Mesos" alle Gefäße, Nerven, Lymphbahnen und den gesamten Vagus-Nerv. Und sie haben enge Beziehungen zum Immunsystem, zum Lymphsystem und können sogar als eingeständiges Organ angesehen werden: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32539112/
Innere Organe und der Bewegungsapparat
Innere Organe und der Bewegungsapparat sind über fasziale Strukturen (Ligamenta, Omenta, Mesos, Faszienduplikaturen, etc.) eng verbunden. Zahlreiche Symptome des Bewegungsapparates haben viszerale Ursachen. Neben Rücken- und Wirbelsäulenbeschwerden, können auch Gelenkschmerzen sowie "Fehlhaltungen" eine viszerale Ursache haben. In der Viszeralen Fasziopathie werden diese Zusammenhänge detailliert und klar strukturiert vermittelt. Durch Miteinbeziehung der Viszera in manual-therapeutische Behandlungen werden die Ergebnisse nachhaltiger und dauerhafter.
Viszerale Faszien und das vegetative Nervensystem
Faszien sind unser größtes System für die "Wahrnehmung des eigenen Selbst". Viszerale Faszien korrelieren mit Stimmungslagen, Befindlichkeiten und Emotion (siehe hierzu: Lisa Feldman-Barrett "How Emotions are made", Robert Schleip "Faszien als Sinnessystem"). Die Miteinbeziehung von viszeralen Faszien in die Therapie kann wesentlich dazu beitragen, das Gefühl für den eigenen Körper zu verbessern und emotionale Resilienz zu steigern.
Alleinstellungsmerkmal: Phänomenologie
In der Fasziopathie verwenden wir ein einzigartiges System der Befunderhebung, welches die Phänomenologie miteinbezieht. Der Mensch mit seiner persönlichen Körpersprache steht im Mittelpunkt. Die Behandlung wird an die Person individuell angepasst auf Basis einer umfangreichen Anamnese und Befunderhebung, die den Menschen in seiner Gesamtheit berücksichtigt.
Details zur Phänomenologie siehe hier >>
Details zu Individualität und Diversität siehe hier >>
Viszerale Fasziopathie
Die viszerale Fasziopathie vermittelt Faszientherapie gemäß dem neuesten Erkenntnissstand, ohne dabei auf empirische Erfahrungen zu verzichten. Diese ganzheitliche Sichtweise integriert die Beziehungen zwischen den Körpersystemen sowie zwischen Körper und Befindlichkeiten. Die fasziale Anatomie wird auf Basis zahlreicher Dissektionen und aktueller Untersuchungen detailliert und nach aktuellem Wissensstand vermittelt. Physiologie, Phänomenologie und fasziale Pathologien stellen die Grundlage der manuellen Behandlung dar.
Mit der Ausbildung in Viszeraler Fasziopathie wird ein ganzheitlicher Blick auf die Organe und deren systemische Regulationen gewonnen.
>> zur Gesamtausbildung Viszerale Fasziopathie >>
>> zum Überblick >>
Die Besonderheiten der Viszeralen Fasziopathie
Was ist das Besondere an der viszeralen Fasziopathie?
Die Behandlung der Organe ist ein wesentlicher Grundstein in der Fasziopathie. Engmaschige Verbindungen zwischen Organen, Bewegungsapparat und Nervensystem, sowie gegenseitige Abhängigkeit kennzeichnen den lebendigen Organismus. Das fasziale Netzwerk ist das verbindende und organisierende Element.
Qualität der Dynamik
Der Körper ist kein "Ding", sondern ein dynamischer Organismus, der mit seiner Umgebung in ständigem Austausch steht. Kein anderes System ist stärker in diesen Zusammenhang innen-außen involviert, als das viszerale System. Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Wasserhaushalt und der gesamte Energiehaushalt kennzeichnen die unendlichen Interaktionen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt.
Die Gesundheit der Organe ist unentbehrlich für die Gesundheit "im Inneren" und für gesunde Interaktionen mit dem "Außenraum".
Innere und Äußere Organe
In der Fasziopathie sehen wir den Organismus ganzheitlich. Hierbei darf die Haut als das größte Organ des Menschen nicht fehlen. Wir betrachten die Haut in Zusammenspiel mit dem Darm (Darm-Haut-Achse), dem Nervensystem (Hirn-Haut-Achse) und dem Hormonsystem. Mit einer Fläche von fast 2 m2 ist die Haut darüberhinaus das größte "Kommunikationsorgan" und unerlässlich für soziale Interaktion.
Die Behandlung der Organe ist ein wesentlicher Grundstein in der Fasziopathie. Engmaschige Verbindungen zwischen Organen, Bewegungsapparat und Nervensystem, sowie gegenseitige Abhängigkeit kennzeichnen den lebendigen Organismus. Das fasziale Netzwerk ist das verbindende und organisierende Element.
Qualität der Dynamik
Der Körper ist kein "Ding", sondern ein dynamischer Organismus, der mit seiner Umgebung in ständigem Austausch steht. Kein anderes System ist stärker in diesen Zusammenhang innen-außen involviert, als das viszerale System. Atmung, Verdauung, Stoffwechsel, Wasserhaushalt und der gesamte Energiehaushalt kennzeichnen die unendlichen Interaktionen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt.
Die Gesundheit der Organe ist unentbehrlich für die Gesundheit "im Inneren" und für gesunde Interaktionen mit dem "Außenraum".
Innere und Äußere Organe
In der Fasziopathie sehen wir den Organismus ganzheitlich. Hierbei darf die Haut als das größte Organ des Menschen nicht fehlen. Wir betrachten die Haut in Zusammenspiel mit dem Darm (Darm-Haut-Achse), dem Nervensystem (Hirn-Haut-Achse) und dem Hormonsystem. Mit einer Fläche von fast 2 m2 ist die Haut darüberhinaus das größte "Kommunikationsorgan" und unerlässlich für soziale Interaktion.
